9/11 und die weltweit reisenden Trauer-Angehörigen

Wir haben ja schon in den früheren Postings festgestellt, daß ganze Ankunftshallen leer blieben, weil kein Angehöriger trauern wollte. Wir haben uns auch schon intensiv die Photos der umgebrachten Opfer angeschaut, die in den vielen offiziellen Memorial-Centern aufgehängt wurden.

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Nun wenden wir uns einmal dem nächsten Akt zu: Die weltweit von Vortrag zu Vortrag reisenden trauernden Angehörigen der 9/11 Inszenierung.

Hier beispielsweise Bob, der seinen Sohn durch diesen Terrorakt verlor:

Der Fakt, daß es nur sehr wenige Photos gibt, ist uns schon bekannt. Daß die wenigen Photos auch noch den gleichen Gesichtsausdruck zeigen, überrascht uns inzwischen auch nicht mehr. Die Bilder oben sind also business as usual.

Interessant an diesem Folgeakt nach der 9/11 Veranstaltung empfinde ich, daß die trauernden Angehörigen, deren Söhne oder Töchter von Terroristen ermordet wurden, bei ihren weltweiten Vorträgen zu ihrem fürchterlichen Schicksal immer an der gleichen Stelle in Tränen ausbrechen. Nach der dritten Wiederholung bekommt dieses Tränen-Szenario einen gewissen komödiantischen Hautgout.

Ergreifend, wenn der Vater unter Tränen sagt: „I want the truth!“

Interessant empfinde ich auch folgenden Fakt:
Diese Darsteller spielen in diesem Folgeakt ja „Kritiker,“ die eine „erneute Untersuchung“ fordern, so als hätte es jemals eine gegeben, die man Untersuchung nennen könnte.
Das hat einen vorteilhaften politischen Effekt. So können die Regisseure mit ihren Schauspielern auch die Leute, die Regierungsverlautbarungen kritisch gegenüberstehen, nicht nur einfangen, nicht nur deren Spendengeld abkassieren, sondern gleichzeitig denen immer wieder die offizielle Dramaturgie in die Köpfe pflanzen: Es geht also weniger darum, Gerechtigkeit für die angehörigen Opfer zu fordern, sondern beständig im Publikum zu verankern, daß zwei Aluminium-Flugzeuge drei Stahl- und Beton-Wolkenkratzer pulverisierten.

Als kaufmännischer Leiter dieser Inszenierung würde ich ein Lob aussprechen, finanziert sich doch dieses Maneuver mit den Spendengeldern derjenigen, die auf eine Aufklärung hoffen.
Genial, man braucht noch nicht einmal eigenes Geld dafür ausgeben. Manchmal sind also richtige Sparfüchse bei dieser ja eigentlich doch recht teuren Aufführung zu entdecken.

Und was ist nicht glaubhafter als weinende Mütter und Väter, die artig mit einem Photo vor der Brust allen die herrschende Version der Theateraufführung ans Herz legen?

Weiter geht es in dem Video unten um den in unserem Zusammenhang sicherlich sehenswerten Film „9/11 – Press for Truth“ der an der Inszenierung mitwirkenden Mindy Kleinberg und Kristen Breitweiser.

Dort erzählen Breitweiser und Kleinberg von der Rezeptionistin des Marriott Hotels, die unter Tränen herzergreifend die 9/11 Aufführung narratiert, die ihr Leben verändert habe.

Wie hat der Terrorakt ihr Leben verändert? Welche Entscheidung traf sie? „I joined the army.“ Brav. Das hat sie richtig gemacht.

So schick sieht man aus, wenn man richtige Entscheidungen trifft, weiß der Film zu zeigen und gibt ihr Gelegenheit, ihre patriotische Haltung zum Ende des emotionalen Films zu begründen.

Vor einem Kampfflugzeug steht sie und sagt, daß sie nun Soldat ist, um Leben zu retten. „Leben retten“ ist ja bekanntlich die Hauptaufgabe von Soldaten.

The aspiring actress was now courted by the American press“ auf deutsch: „Die ehrgeizige Schauspielerin (!) war nun von der amerikanischen Presse umworben,“ erklären die Regisseure in ungewöhnlicher Ehrlichkeit und zeigen ein Bild, wie Präsident Bush die Schauspielerin, die so erfolgreich eine Rezeptionistin und Patriotin spielte, umarmt.


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