9/11 und der Papst

Auf den freimaurerisch-religiösen Bezug des 9/11 Rituals hatte ich schon hingewiesen (bitte hier klicken).

Nun habe ich mich gewundert, ob man ein religiöses Theaterstück aufführen kann, ohne den Papst mit einzubeziehen, ist er doch Herr über 1 Milliarde Gläubige, nennt sich Stellvertreter Gottes? Außerdem ist ja bekannt, daß sich die Freimaurerei und der Vatikan seit Jahrhunderten bekämpfen.

Alle Artikel zum 9/11 Event: bitte hier klicken

Vordergründig hat weder der Papst noch der Vatikan mit der 9/11 Aufführung etwas zu tun.

Wirklich?

Denn architektonisch beziehen sich der Vatikan und das 9/11 Ensemble aufeinander. Bei aller vorgeblichen antagonistischen Feindschaft finden sich mindestens archtitektonisch vielfältige Bezüge zwischen dem 9/11 World Trade Center Ensemble und dem Vatikan. Teilweise finden sich baugleiche Bühnenbilder. Diesen vielfältigen und spannenden Bezügen werde ich einen eigenen Artikel widmen. Link folgt noch.

In diesem Artikel geht es mir eher um den kleinen Nebenakt, der erst lange nach der Theateraufführung aufgeführt wurde.

Während des 9/11 Events herrschte Johannes Paul II über die Katholiken als Stellvertreter Gottes. Bekanntlich starb seine Heiligkeit am 2. April 2005.

Nun muß man einfach nur mal nachrechnen: Vom 11. September 2001 bis zum 2. April 2005 sind es wieviele Tage?

Erraten: Genau 1.300 Tage.

Was für ein Zufall aber auch. Nur, was soll die 13 mit dem 9/11 Event zu tun haben? Wären nicht 911 Tage passender?

Nun, der Termin „911 Tage später“ war schon für die nächste Inszenierung vorgemerkt und deswegen belegt für ein Happening in Barcelona: Das berüchtigte Zug-Attentat am 11.3.2006.

1.300 Tage ist aber für den Papst eine angemessene Würdigung der Veranstalter des 9/11, wie ich meine, und zeigt, daß die Veranstalter auf die Befindlichkeit Johannes Paul II Rücksicht genommen haben

Denn der verstorbene Heilige Vater hatte sein Pontifikat unter den Schutz der Jungfrau Maria, unserer Gottesmutter gestellt.

Oben die Tiara des Papstes: Das „M“ steht für Maria.

Dahinter steht eine Geschichte, die erzählenswert ist, auch weil sie zu höchster politischer Bedeutung avancierte.

Vor Jahren hatte ich einmal folgendes dazu veröffentlicht:

Papst Johannes Paul II als auch der jetzige Papst Benedikt XVI haben sich eingehend mit den Wundererscheinungen in Fatima beschäftigt.

Interessant in dem Zusammenhang ist vielleicht auch die Wundererscheinung der Maria von Guadalupe (bitte hier klicken)

Der Papst Benedikt XVI hieß seinerzeit noch Joseph Ratzinger und war als Mitglied der Geheimorganisation Opus Dei der Vorsitzende der Glaubenskongregation, die vor nicht allzulanger Zeit Inquisition geheissen hat.

Ich zitiere teilweise aus Wikipedia, das über die Wundererscheinungen der Fatima berichtet:
Berichtet wird, dass am 13. Mai 1917 drei Hirtenkinder, Lucia dos Santos, Jacinta und Francisco Marto, auf einem Feld eine Erscheinung der Jungfrau Maria erfahren haben.

(Schwester Lucia rechts, links der Papst Johannes Paul II,
Animation startet nicht)

Diese habe ihnen befohlen, künftig an jedem 13. des Monats an diesen Ort zurück zu kommen. Die Kinder vereinbarten untereinander Stillschweigen über diese Erscheinung, Jacinta brach jedoch dieses Versprechen, und so fanden sich am 13. Juni einige Neugierige ein, die sich mit eigenen Augen überzeugen wollten, dass die Geschichten der Kinder gelogen seien.

Als jedoch im Juli, August und September die Zahl der Schaulustigen immer größer wurde, kündigte die Erscheinung für den 13. Oktober ein Wunder an.

Am fraglichen Tag hätten Zehntausende von Anwesenden das Sonnenwunder gesehen – sie konnten problemlos die Sonne, die einer Silberscheibe ähnelte, anschauen, während sich diese wie ein Feuerrad drehte.


Jacinta und Francisco Marto, Lucia dos Santos

Am 13. Mai 1930 wurden die Erscheinungen durch den Bischof von Leiría als „glaubwürdig erklärt und die öffentliche Verehrung Unserer Lieben Frau von Fatima gestattet“.

Den drei Kindern seien während der dritten Erscheinung am 13. Juli die drei Geheimnisse von Fátima überliefert worden. 1941 schrieb Schwester Lucia (1907-2005), eines der drei Kinder und das einzige, das zu diesem Zeitpunkt noch lebte, das erste und zweite Geheimnis, 1944 das dritte Geheimnis auf.

Die ersten beiden wurden direkt zur Veröffentlichung freigegeben, das dritte jedoch wurde versiegelt dem Papst zugestellt und sollte nicht vor dem Jahr 1960 veröffentlicht werden. Am 26. Juli 2000 wurde in Rom das Dritte Geheimnis von Fatima bekannt gemacht.

Der Inhalt wird von manchen so gedeutet, dass es sich auf das Papstattentat vom 13. Mai 1981 bezieht, das am Jahrestag der ersten Erscheinung stattgefunden hat. Bei einem anschließenden Gespräch mit dem Papst soll sich der Attentäter Mehmet Ali Agca, dem der Papst schon länger verziehen hatte, auf die Erscheinungen von Fátima bezogen haben. Johannes Paul II. war dreimal in Fátima.

Dort hat er auch am 13. Mai 2000 Jacinta und Francisco Marto selig gesprochen. Auch andere Päpste wie Pius XII. hatten zu dem Ort eine besondere Beziehung.

Witzig, daß Wikipedia schreibt „hätten zehntausende die Erscheinung gesehen“. Wieso „hätten“. Es waren tatsächlich zehntausende dort, die Erscheinung ging seinerzeit fett durch die Presse und ist gut dokumentiert, wobei die Erscheinung selbst nicht dokumentiert werden konnte, nur die Reaktionen der erschütterten Zuschauer.

Wikipedia berichtet richtig, daß von den drei Seherkindern nur eins überlebte. Zwei überlebten die seinerzeit angeordnete Grippeschutzimpfung gegen die Spanische Grippe nicht, Lucia nur knapp. Schwester Lucia, ihr Leben lang mit einem Redeverbot belegt, ist 2005 verstorben, zufällig natürlich an einem 13.

Irgendwie scheinen die ja einen Tick mit der 13 zu haben.

Das ist insofern interessant, wenn man sich verdeutlicht, wie Papst Johannes Paul II, der das Attentat am 13. Mai 1981 überlebte, gestorben ist. Dazu muss man -verschwör, verschwör- einfach nur ein paar Quersummen ziehen, um auf die Primzahl zu kommen:

Karl Woytalla geboren am 18.05.1920 = 1+8+0+5+1+9+2+0= 26 = 2 x 13
gestorben am 02.04.2005 = 0+2+0+4+2+0+0+5= 13
um 21 Uhr 37 Minuten = 2+1+3+7 = 13
gestorben in der 13. Kalenderwoche = 13
nach 9665 Amtstagen = 9+6+6+5 = 26 = 2 x 13
im 26. Jahr seiner Amtszeit = 2 x 13
er war der 265. Papst seit Petrus = 2+6+5 = 13
beigesetzt am 8.4. um 10 Uhr = 0+8+0+4+1+0 = 13
begleitet von 12 Sargträgern = 12+Leichnam = 13

Gut, daß Zahlen zufällig sind.

Nach dem Attentat vom 13. Mai 1981 erschien es Seiner Heiligkeit klar, daß „eine mütterliche Hand die Kugel der Flugbahn leitete“ und es dem „Papst, der mit dem Tode rang“ erlaubte, „an der Schwelle des Todes“ stehenzubleiben (Johannes Paul II., Meditation mit dem italienischen Bischöfen aus dem Poliklinikum Gemelli, in: Insegnamenti, Bd. XVII/1, 1994, S. 1061).

Anläßlich eines Kurzbesuches des damaligen Bischofs von Leiria-Fatima in Rom traf der Papst die Entscheidung, ihm die Kugel zu überlassen, die nach dem Attentat im Jeep geblieben war, um sie im Heiligtum aufzubewahren. Auf Initiative des Bischofs hin wurde sie daraufhin in die Krone der Statue der Madonna von Fatima eingefaßt.

Wer sich in den Webseiten des Vatikans einmal hineinwühlt, wird geradezu erschlagen von Literatur zur Fatima-Erscheinung. Es lässt sich also feststellen, dass die Katholiken die Fatima-Erscheinung äußerst ernst nehmen.

Die Kontroverse in den Diskussionen auf den katholischen Seiten geht um die Frage, ob das Dritte Geheimnis tatsächlich freigegeben wurde oder noch unter Verschluß ist.

Weiter um die Frage, weshalb der Vatikan der Forderung der Gottesmutter, Rußland ihr zu weihen, bis heute nicht nachgekommen ist. Angeblich erfolgte die Weihung deswegen nicht, um die Sowjetunion nicht zu provozieren, was einen doch wundern dürfte, da die Sowjetunion sich doch atheistisch gab und solchem Firlefanz sicherlich keine Bedeutung zugemessen hätte. Möglicherweise ist aber der Vatikan der Überzeugung, daß der in der SU realisierte Kommunismus sehr wohl religiös fundamentiert ist, was jeder nachvollziehen kann, der sich mit Karl Marx (seinem dichterischem Werk) näher beschäftigt.

Der laut russischen Presseberichten von Breschnew höchstpersönlich in Auftrag gegebene Mordanschlag auf den höchsten Würdenträger der Katholiken fand ja an einem Jahrestag der Wundererscheinung in Fatima statt und konnte nur vereitelt werden, so Papst Johannes, weil er sich zufällig hinabbeugte, um eine Mutter-Gottes-Zeichnung aus Fatima von einem Kind in Empfang zu nehmen.

Er nahm diese Begebenheit zum Anlaß, um seinem Pontifikat eine politische Wendung zu geben. Fortan unterstützte er zusammen mit dem CIA die „Schwerter zu Pflugscharen“-Bewegung in Polen, die letztlich den beschlossenen Abbruch des sowjetischen Experiments realisierte und damit die duale Teilung der Welt in Ost und West beendete, um den Weg für eine Neue Welt Ordnung mit einem Weltpräsidenten und einer Weltgemeinschaft zu ebnen.

Dankbar errichtete Papst Johannes Paul II Teile der abgebrochenen Berliner Mauer in Fatima, um diesem zu gedenken.

Wie ich schon in der Sirius Connection angedeutet hatte, schildert auf der religiösen Ebene das 9/11 Ritual die Zerstörung der dualen Nord-Süd-Tower das Aufheben der dualen Ordnung der Welt weit über die rein machtpolitische Bedeutung hinaus. So wird folgerichtig der Wiederaufbau der beiden Tower durch einen einzigen erfolgen, der nicht zufällig in einer oktagonen Form gehalten ist. Das Oktagon hat als Symbol einen Gate-Charakter, wie ihn HolyWood in seinen zahlreichen Filmen von Startreck zu Raumschiff Enterprise immer wieder narratiert.

Mit dem 1.300 Tage Intervall zwischen dem 9/11 Event und dem Tod des Papstes, dem s.o. die 13 von großer Bedeutung gewesen ist, haben die Veranstalter m.E. dem Papst eine große Referenz erwiesen.

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