Käferbeingeld

Geld von ganz anderer Art hat man wiederum in anderen Teilen der Welt.

Diese wunderbar blau leuchtende Schnur aus zusammengebundenen Käferbeinen stammt von der Insel Lavongai, einem Teil der Inselgruppe St. Matthias nördlich des Bismarck-Archipels.

Wir prüfen es von beiden Seiten.

So sieht das Käferbeingeld von vorne aus:

So sieht das Käferbeingeld von hinten aus:

In Deutsch-Neuguinea – zu diesem Schutzgebiet gehören die St.-Matthias-Inseln bis 1941 – zirkuliert als Geldeinheit auch die Deutsche Mark.

Für 2 Fathoms Käferbeinketten, das ist ein Klafter, bezahlen die Deutschen eine Mark;

für eine Mark wiederum bekommt man auf St. Matthias ein Huhn.

Für den Brautpreis gilt ein anderes Zahlungsmittel. Der wird gerne in Schweinen beglichen.

Friedensschlüsse hingegen mit Waffen (!) und Schmuckstücken. Die gehen mit Käferbeingeld nicht.

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