prima materia und die Kunst

Das Konzept der «materia prima», einer ersten, eigenschaftslosen, ungeformten Materie hat eine lange Tradition.

Sie beginnt bei Aristoteles und reicht über die Alchemiker bis in die Gegenwartsdebatte um Form und Inhalt.

Die Kunst des 20. Jahrhunderts hat die Form zum Inhalt erklärt. Was passiert, wenn man diesen Anspruch umkehrt und nach dem Inhalt ohne Form, der gestaltlosen Materie fragt?

Gibt es in der Musik, der Gestaltung, dem Theater oder der Konservierung eine prima materia, aus der die jeweiligen «Artefakte» in diesen Disziplinen aufgebaut sind?

Wäre das z. B. ein Ton, eine Farbe, eine Bühne, Eine beschädigte Skulptur?
Kann man ein Material überhaupt ohne Form denken oder beschreiben oder womöglich ausstellen / aufführen?

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